Die Idee zur Gründung eines Kulturvereins besteht schon seit 1999, aber durch berufliche Belastungen der damaligen Initiatoren kam es damals nicht zur Gründung des Vereins. Im Sommer 2008 wurden dann die Gespräche in dieser Richtung wieder häufiger und es fanden sich weitere Menschen, die ebenfalls der Meinung waren, dass es jetzt an der Zeit sei, durch persönlichen Einsatz das Dorfleben noch interessanter zu gestalten. Am 8. Oktober 2008 trafen sich die Gründungsmitglieder im Dorfgemeinschaftshaus Blumenthal und wählten einen 7-köpfigen Vorstand. Parallel dazu werden Gespräche mit dem Finanzamt geführt, um eine Satzung zu entwickeln, die den Vorschriften zur Gemeinnützigkeit entsprechen. Der erste Entwurf, war wegen zu ungenauer Formulierungen von der Finanzverwaltung beanstandet worden.
In einer "Ideenkonferenz" am 30. Oktober 2008 wurde eine Liste von Projekten entwickelt, die entweder direkt angeboten werden oder für die ein Interesse besteht. Am 11. Januar 2009 wurden einige Projekte im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt und die Blumenthaler und Blumenthalerinnen konnten sich zu den einzelnen Projekten anmelden.
Inzwischen laufen bereits diverse Projekte - der Verein hat seine Arbeit erfolgreich aufgenommen!
Im April 2009 wurde unser Verein in das Vereinsregister aufgenommen und das Finanzamt hat eine vorläufige Anerkennung der Gemeinnützigkeit erteilt.
Unser erstes großes "öffentliches" Projekt - Streuobstwiese - wurde Mitte November fertig gestellt und wird offensichtlich gut von den Blumenthaler Bürgerinnen und Bürger angenommen. Im neuen Jahr werden wir, entgegen unseren ersten Aussagen, doch eine Gestaltung des Objektes vornehmen. Es soll ein Rundweg entstehen und neben der einzelnen bereits vorhandenen Bank, weitere Sitzgelegenheiten aufgestellt werden. In der flachen Senke zum Seebekgraben soll ein Platz angelegt werden, der für kleine "Versammlungen" genutzt werden kann. Des weiterhin sollen Vogelhäuser, Fledermauskästen, Insektenhotels und Ansitze für Greifvögel aufgestellt werden. Auch an eine Beschilderung ist gedacht, schließlich soll dieser Platz in den geplanten Naturlehrpfad eingebunden werden.